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Nachhaltige und ressourcenschonende Kosmetikverpackungen - IKK und Beiersdorf bündeln Kräfte und planen gemeinsame Forschungsvorhaben

Nachhaltige und ressourcenschonende Kosmetikverpackungen - IKK und Beiersdorf bündeln Kräfte und planen gemeinsame Forschungsvorhaben

© Kaymakci
Dr. Orkun Kaymakci (Beiersdorf), Pia Ansahl, Felix Mehrens (IKK)

Hannover, 07.02.2024 – Das IKK - Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik an der Leibniz Universität Hannover und die Beiersdorf AG setzen ihre Mission für eine nachhaltige Zukunft fort und intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich umweltfreundlicher Kosmetikverpackungen. Angesichts der zunehmenden Bedeutung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft rücken auch im Kosmetikbereich der Einsatz nachhaltiger Materialien und die Entwicklung umweltfreundlicher Verpackungslösungen in den Fokus. Unter dem Leitgedanken einer zirkulären Wirtschaft erforschen die beiden Partner gemeinsam Wege, wie recycelte Kunststoffe und andere nachhaltige Materialien optimal in Kosmetikverpackungen integriert werden können.

Im Rahmen der Abschlusspräsentation der Masterarbeit von Pia Ansahl zum Migrationsverhalten von niedermolekularen Substanzen in Kunststoffen besuchte das IKK den neu eröffneten Beiersdorf-Campus in Hamburg. Die Zusammenkunft ermöglichte einen intensiven Austausch über die Forschungsergebnisse der Masterarbeit und zukünftige gemeinsame Forschungsthemen. Im Fokus stehen dabei vor allem Fragestellungen zu Verpackungslösungen aus Kunststoffrezyklaten mit den typischen Herausforderungen wie Kontamination und Geruch. Insbesondere bei der Sicherstellung der Qualität von Rezyklaten aus unterschiedlichen Inputströmen und der Einhaltung strenger gesetzlicher Vorgaben ergeben sich eine Vielzahl von Forschungsthemen und Fragestellungen, die gemeinsam untersucht werden sollen.

Die gemeinsamen Forschungsprojekte im Rahmen dieser Kooperation werden die Entwicklung umweltfreundlicher Kosmetikverpackungen vorantreiben, um den wachsenden Anforderungen an nachhaltige Praktiken in der Kosmetikindustrie gerecht zu werden.